Sonntag, 30. April 2017

Besuch der jüdischen Synagoge in der Landeshauptstadt


"Menschen jüdischen Glaubens sehen eine zunehmende Hetze", lautet die Überschrift in den Tageszeitungen der vergangenen Woche. Waren es früher Rechtsextreme sind es in der heutigen Zeit eher Muslime arabischer Herkunft mit ihren hasserfüllten Anfeindungen. Vor jeder Synagoge in Deutschland steht deshalb auch die Polizei.
IPA-Freunde aus Essen besuchten jetzt die jüdische Synagoge im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort. Möglich wurde die Besichtigung durch Klaus Dönecke. Der pensionierte Polizeibeamte untersucht seit 20 Jahren die Geschichte der Düsseldorfer Polizei und die Verbrechen vom Polizeiregiment 25 aus Essen, dem auch 42 Düsseldorfer angehörten. Nach seiner Pensionierung führt er seine Nachforschungen als Vorsitzender des Vereins „Geschichte am Jürgensplatz" in einem Büro der Jüdischen Gemeinde fort. Für seine Arbeit erhielt der 62-Jährige hohe Auszeichnungen, u. a. den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.
Herbert Rubinstein (81) führte die IPA-Gruppe durch die Synagoge, berichtete über den Glauben und das vielfältige Leben der rund 7000 Juden in und um Düsseldorf.
Die Synagoge wurde 1958 eingeweiht und dient seitdem der Gemeinde als Haus der Versammlung, des Studiums und des Gebets.

Vielen Dank für den interessanten Nachmittag. Shalom. (uk)

© Fotos: Uwe Klein

Bildunterzeilen: Herbert Rubinstein zeigt die wertvollen Thorarollen, aus denen im Shabbat-Gottesdienst vorgelesen wird – aufmerksame Zuhörer – Klaus Dönecke nachdenklich in seinem Büro – der Vorstand der Verbindungsstelle Essen vor dem Gebäude am Pail-Spiegel-Platz 1






Donnerstag, 27. April 2017

Führungskräfte besuchen IPA-Polizeimuseum

Von Preußens Gloria bis heute - von Afrika bis zu den USA.  In der polizeihistorischen Sammlung der IPA Essen zeugen rund 5000 Exponate von der über 100 jährigen Polizeigeschichte in Essen und weltweit. Gestern besuchten Führungskräfte unserer Behörde das kleine Museum in der ehemaligen Polizeischule an der Norbertstraße. Rainer Wittka, der Vorsitzende der Essener Verbindungsstelle und Kollege der Inspektion 4 in Mülheim,  hatte die Führungskräfte eingeladen: „Wir wollen die IPA mit ihren vielfältigen Möglichkeiten in der Behörde noch bekannter machen. Vielleicht finden viele Kolleginnen und Kollegen den Weg zu uns.“
Die IPA Verbindungsstelle Essen hat rund 500 Mitglieder. Jeden Dienstag im Monat treffen sich ab 16.00 Uhr die IPA-Freunde  zum Stammtisch und Informationsaustausch. Alle Kolleginnen und Kollegen sind herzlich willkommen. Die IPA-Essen finden Sie auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/ipa.essen/

Das Foto zeigt im Raum der 1970er-Polizeijahre von links nach rechts: Leitender Polizeidirektor Detlef Köbbel, Polizeidirektor Wolfgang Packmohr, Polizeioberrätin Claudia Kretschmann-Schepanski, Polizeioberrat Bernd Loeffler, Kriminaloberrat Holger Schepanski und Rainer Wittka