Donnerstag, 12. Oktober 2017

Die türkische Regierung erkennt die IPA nicht mehr an



Was ist  nur in der Türkei los? Jetzt trifft es auch die Polizei. Die International Police Association (IPA) ist eine der größten Berufsorganisationen weltweit. Von A bis Z, von Andorra bis Zypern mit ihren rund 400.000 Mitgliedern in 62 Ländern. Gegründet wurde die IPA 1950 vom englischen Polizeibeamten Arthur Troop unter dem Motto: Dienen durch Freundschaft. Völkerverständigung steht ganz oben auf der Agenda. In Essen sind über 500 Polizistinnen und Polizisten Mitglied der IPA.
Und jetzt ereilt uns folgende Mitteilung: „Die IPA Deutschland weist ihre Mitglieder darauf hin, dass die IPA Sektion Türkei nicht mehr aktiv und von der Regierung anerkannt ist. Ferner empfehlen wir bei Reisen in die Türkei die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten und sich gegenüber den Behörden nicht als IPA Mitglied auszuweisen bzw. nach Unterstützung der lokalen Polizei zu ersuchen.“

Dienstag, 26. September 2017

Uwe Jacob - vom Essener Kriminalrat zum Kölner Polizeipräsident

Wie sich die Zeiten und das Aussehen eines Mannes ändern. Sie sehen den jungen Uwe Jacob als frischgebackenen Kriminalrat in Essen 1991 und den älteren Uwe Jacob als neuen Polizeipräsident von Köln. Zwischen den Aufnahmen liegen 26 Jahre. Seine berufliche Karriere ging stets steil bergauf, bis hin zum Chef des Landeskriminalamtes in Nordrhein-Westfalen. Und die neue Landesregierung setzte in diesem Jahr noch einen drauf. Der 61-Jährige wurde im Juli zum Polizeipräsident von Köln ernannt, der größten Stadt mit den meisten Polizisten in NRW. Er ist jetzt allerdings kein Polizeibeamter mehr, sondern als Polizeipräsident ein so genannter politischer Beamter, der auch ohne die Nennung von Gründen jederzeit wieder abgesetzt werden kann. Die Nähe zur International Police Association (IPA) hat der Polizeipräsident gleich mit der Übernahme der Schirmherrschaft der IPA-Verbindungsstelle Köln dokumentiert. Wir schicken aus alter Verbundenheit ein herzliches Glückauf ins Rheinland und wünschen Uwe Jacob immer ein gutes Händchen in seiner  neuen Aufgabe.

Zwischen den Fotos liegen 26 Jahre - Uwe Jacob 1991 und 2017  (Fotos: Polizei Essen/ Polizei Köln)

Donnerstag, 21. September 2017

Schwaben in Essen – IPA Esslingen besucht die „Grüne Hauptstadt Europas“



Was haben Essen und Esslingen gemeinsam?  Auf den ersten Blick die drei ersten Buchstaben im Städtenamen. Jetzt noch einiges mehr, nämlich eine Freundschaft der beiden Verbindungsstellen der International Police Association. 63 IPA-Freundinnen und -Freunde der Stadt am Neckar besucht zurzeit die „Grüne Hauptstadt Europas 2017“. Gestern kam die Reisegruppe in Essen an, heute begrüßte sie in der Beletage des Essener Rathauses Bürgermeister Franz-Josef Britz. In der 22. Etage hatten die Gäste bei strahlendem Wetter einen wunderbaren Blick über das Ruhrgebiet. Die Esslinger Reisegruppe erfuhr vom Bürgermeister eine Menge über die Metropole - von der Gründung durch die Äbtissinnen im 9.Jahrhundert, vom Aufstieg durch Kohle und Stahl, dem Strukturwandel bis hin zur diesjährigen „Grünen Hauptstadt Europas“. Da wurden natürlich einige Vorurteile abgebaut. Immer wieder war von den Gästen zu hören: „So landschaftlich reizvoll hätten wir uns das Ruhrgebiet nicht vorgestellt.“ Polizeidirektor Uwe Ganz hieß die Kolleginnen und Kollegen aus Baden-Württemberg im Namen des verhinderten Polizeipräsidenten Frank Richter in Essen willkommen. In den nächsten beiden Tagen stehen unter anderem Besichtigungen des Weltkulturerbes „Zeche Zollverein“ und einen Tag später des größten Binnenhafens Europas in Duisburg auf dem Programm.



Text/ © Uwe Klein



Polizeidirektor Uwe Ganz, Bürgermeister Franz-Josef Britz, Brigitte Harti (Organisation), Jürgen Bauer (IPA Essen), Helmut Wurster (IPA Esslingen), Rainer Wittka (IPA Essen) und eine Kollegin der IPA Esslingen

Polizeidirektor Uwe Ganz richtete die Grüße vom Polizeipräsidenten aus


 IPA Freunde unter sich - Helmut Wurster, Rainer Wittka und Uwe Klein – im Hintergrund der RWE Turm, das höchste Gebäude in Essen mit 127 Metern



Montag, 18. September 2017

IPA besucht den größten Militärflugplatz Europas


Die kleine holländische Grenzstadt Venlo mit ihren rund 1000.000 Einwohnern in der Provinz Limburg kennen die meisten NRW-Bewohner lediglich als Einkaufsstadt, früher gerne für Kaffe- und Zigarettenfahrten besucht. Dass in Kriegszeiten dort der größte Militärflugplatz Europas existierte, wissen die wenigsten. Jetzt besichtigte eine Gruppe der IPA-Verbindungsstelle Essen die Reste dieses riesigen Fliegerhorstes - so groß wie fast 2000 Fußballplätze.
Manfred Rehnen kennt das Gebiet wie seine Westentasche. Jahrelang hat er sich im Förderverein „Fliegerhorst Venlo“ engagiert. Der ehemalige Polizeibeamte (65) aus Kempen führte die Besuchergruppe durch das weitläufige Gebiet. Ein Drittel liegt auf deutscher, zwei Drittel auf niederländischer Seite.
Historischer Rückblick: Der Überfall auf das kleine Nachbarland begann im Mai 1940 mit dem Westfeldzug auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Schon fünf Monate später begannen die Militärs mit dem Bau des Flugplatzes, der schon im Februar 1941 seinen Betrieb für Kriegseinsätze mit Nachtjägern aufnahm. Der Bau wurde hauptsächlich durch niederländische Firmen und tausende von holländischen Arbeitern durchgeführt. Später kamen jüdische Häftlinge als KZ-Außenlager „Kamp Vught“ dazu.
Statistische Zahlen: 2000 Bedienste, davon 350 Niederländer, eine Werfthalle, 99 Flugzeughallen, davon 20 Wärmehallen, 37 unbeheizte Backsteinhallen und 42 Rundbogenhallen, 48 km Straßenlänge.
Der Fliegerhorst war aus der Luft kaum erkennbar. Selbst die Start- und Landebahnen wurden farblich den Jahreszeiten angepasst, die über 100 Gebäude mit Netzen oder als landwirtschaftliche Betriebe getarnt. Da standen auch schon mal Pappmaché-Kühe auf den Weiden. Die Nachtjäger der deutschen Luftwaffe starteten ihre gefährlichen Einsätze zunächst gegen die englischen und später amerikanischen Bomberverbände, die von England aus auf dem Flug ins Ruhrgebiet waren. Rund 600 Flugzeuge wurden abgeschossen. Dabei verloren 2500 Soldaten und Krieggefangene ihr Leben. Bei den risikoreichen Nachtangriffen starben weit über 100 Piloten der deutschen Luftwaffe.
Im Spätsommer 1944 wurde der Flugplatz von den „Alliierten“ bombardiert und schwer beschädigt, den größte Teil der Anlagen sprengte die Wehrmacht vor ihrem Abzug. Nach provisorischer Fertigstellung diente der Flugplatz der amerikanischen Luftwaffe für ihre Angriffe auf Nazi-Deutschland.
Vier Stunden streifte die IPA-Gruppe mit Manfred Rehnen durch das riesige Gelände, beeindruckende historische und eine Reise in einen Teil der dunkelsten deutschen Geschichte.(uk)


© Fotos: Uwe Klein




Kartenkunde - Manfred Kuhnen (zweiter von links) erläutert das riesige Ausmaß des Fliegerhorstes im deutsch-niederländischen Grenzgebiet


 Die Besuchergruppe auf einer der noch vorhandenen Rollbahnen, die drei Start- u. Landebahnen waren bis zu 100 Meterbreit



Vor dem Funkleitturm, der heute als Kletteranlage dient. Hier versah auch der verstorbenen Bundespräsident Walter Scheel als junger Offizier seinen Kriegsdienst

Diese Rundbogenhalle aus Stahlbeton überstand als einziger Hangar alle Sprengungen. Wie aus dem Nichts taucht das Stahlgerippe im Wald auf

Nur noch eine Ruine ist diese Wärmehalle. Es gab 49 davon. Die Flugzeuge konnten hier auch im Winter repariert und gewartet werden.


Sonntag, 17. September 2017

IPA beim Sport- und Spielfest im Franz-Sales-Haus

Am Samstag hieß es wieder auf dem Gelände des Franz-Sales-Hauses an der Steeler Straße 261: Sport, Spiel, Polizei. Die Bewohner dieser Einrichtung, Menschen mit geistigen, psychischen und mehrfachen Behinderungen, sind das dankbarste Publikum. Sie tanzen ungezwungen vor der Haupttribüne nach den heißen Rhythmen, sie freuen sich riesig, wenn sie mit den Trikes der „Blue Knights“ chauffiert werden oder sie lachen sich bei der Vorführung der Landesturnriege kaputt.  Echte Freunde der Polizei. Die war wieder mit zahlreichen Aktivitäten bei dem traditionellen Sport- und Spielfest im Stadtteil Huttrop vertreten - von der Verkehrssicherheitsberatung bis zu den Hundeführern. Auch die International Police Association (IPA) Essen präsentierte sich. Peter Kapitanek und Rainer Wittka (mit Tschako) zeigten sich in den hellgrünen Uniformen, die in den 1960er- und 1970er-Jahren von den Polizisten getragen wurden. Brigitte Gottschalk verteilte die IPA-Malbücher an Kinder.  Und seit vielen Jahren moderierte unser IPA-Freund Rainer Grebert und pensionierter Kollege gekonnt durch das Programm. Es war wie immer ein  erlebnisreicher Tag für die Bewohner und die Besucher des Sport- und Spielfest 2017.
Fotos © Uwe Klein





Donnerstag, 7. September 2017

Blick

Der Umzug der Polizeidienststellen aus der ehemaligen Polizeischule scheint beschlossen. Nur der Zeitpunkt steht noch nicht fest. Das hieße auch das Aus für unser IPA-Heim, Polizeimuseum und Wohnung. Der Blick vom Balkon unseres Heims aus auf die Rückseite des denkmalgeschützten Gebäudes auf die Kammblöcke ist immer ist immer wieder schön.
https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-KHB-20100428-0034



 (c) uk-Foto

Sonntag, 3. September 2017

Neue

Seit den Morgenstunden (1. September 2017 um 8 Uhr) stehen 102 neue Beschäftigte und Beamte für den Dienst im Essener Polizeipräsidium bereit. Polizeipräsident Frank Richter begrüßte die "neuen" Kolleginnen und Kollegen in der Liegenschaft der Polizei an der Norbertstraße. 52 neue Kommissarinnen/Kommissare, die frisch von der Fachhochschule als Berufseinsteiger zum PP Essen versetzt wurden, legten ihren Diensteid ab [...]
Auf den Treppen der ehemaligen Polizeischule und jetzigem Trainings-und Ausbildungszentrum stellte sich die neue Mannschaft mit ihren Vorgesetzten dem Fotografen[…], 42 haben in Essen ihren neuen Beschäftigungsort gefunden. 27 Frauen und Männer beginnen sofort mit einer mehrmonatigen auswärtigen Ausbildung, um später bei den Essener Spezialeinheiten eingesetzt werden zu können.
Grund zum Jubeln hat die Behörde dennoch nicht. Zum Stichdatum gab es eine Vielzahl von Versetzungen von Beamtinnen und Beamten in andere Behörden, […] Außerdem schlagen mit Ablauf des Jahres 2017 rund 60 Pensionierungen von Beschäftigten zu Buche, […] Erst im nächsten Jahr soll es dann eine höhere Personalzuweisung geben. […]
(Quelle: Polizeipresse vom 1.9.2017)
Auch die IPA heißt die neuen Kolleginnen und Kollegen in Essen und Mülheim an der Ruhr herzlich willkommen, vielleicht demnächst auch als Mitglieder bei uns.


Foto: Polizei Essen

Montag, 28. August 2017

IPA Sommerfest und Jubilarehrung




1949 gründete der der englische Cop, Seargant Arthur Troop, die International Police Association (IPA). Sechs Jahre später kam die deutsche Sektion hinzu und ein Jahr später die Verbindungsstelle beim Polizeipräsidium Essen. Polizeioberwachtmeister Joachim Stock hieß der Gründungsvater. Er ging als Leiter der Fahndung in Pension.  
Als junger Schutzmann trat auch Kurt Bartel in die Organisation ein. Am Freitag beim IPA-Sommerfest wurde der 85-Jährige für sage und schreibe 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt Die älteren Kollegen kennen den EPHK a.D. noch aus seiner Zeit beim Sachgebiet S I Einsatz- und Verwendung - heute Führungsstelle Direktionsleiter GE – als die Stäbe noch viel, viel kleiner waren. 

  Kurt Bartel

Weitere Jubilare zeichnete der Vorsitzende Rainer Wittka aus: Theo Paul und Peter Fasel für 40 Jahre, Hans-Jürgen („Hansi“) Hoffman und Andreas Felderhoff für 25 Jahre.
Beim diesjährigen Sommerfest trafen sich oben auf dem Gelände der ehemaligen Polizeischule die Mitglieder zum Grillen, Trinken und Plaudern. Viele Gespräche rankten natürlich um alte Zeiten, aber auch ein paar aktive Kollegen fanden den Weg zur Norbertstraße.
Heute hat die IPA weltweit über 400.000 Mitglieder in rund 60 Ländern, in Essen rund 500. (uk)







Donnerstag, 17. August 2017

Sommerfest 2017



Zum diesjährigen Sommerfest laden wir die Mitglieder herzlich ein. Grillen, Trinken, Klönen und Jubilarehrungen. Aber auch Kolleginnen und Kollegen, die bislang noch nicht den Weg zur IPA gefunden haben, dürfen gerne einmal vorbeischauen. Das Foto aus dem letzten Jahr zeigt unsere IPA-Freundin Elisabeth am Grill.

Zeit: Freitag, 25.8.2017, ab 15.30 Uhr
Ort: „Polizeischule“, Norbertstr. 165 (vor dem KV-Gebäude)


Die Chefin am Grill - auch in diesem Jahr

Samstag, 29. Juli 2017

Günter Schuchardt gestorben



Wie ich heute aus der Zeitung erfahren habe, ist unser Kollege und IPA-Freund Günter Schuchardt im Alter von 73 Jahren gestorben. Klaus Feldhaus, einer seiner ehemaligen Vorgesetzten:“ Wieder haben wir einen tollen, aufrichtigen und gradlinigen Kollegen verloren.“ Günter Schuchardt verbrachte seine gesamte Dienstzeit in der Polizeiinspektion 1 (Mitte), zunächst im durchlaufenden Wach- und Wechseldienst auf der „Gerlingwache“, Dienstgruppe B, später im Bezirksdienst und zuletzt im Kriminalkommissariat 2 im „Glückaufhaus“ an der Bismarckstraße.
In „Mitte“ (damals noch Schutzbereich I) habe ich ihn auch 1972 kennengelernt. Er, 28 Jahre alt, Polizeihauptwachtmeister - ich 18 (!) Jahre alt, Polizeioberwachtmeister im Praktikum. Die Aussage von Klaus Feldhaus kann ich nur bestätigen. Ich bin gerne mit ihm „auf Streife“ gewesen und habe eine Menge von ihm gelernt. Günter war in unserer „Truppe“ sehr beliebt. Auch unsere späteren Begegnungen waren immer von Freundlichkeit und seiner Kompetenz geprägt.
Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 4.8.2017 um 10.00 Uhr in der Kapelle des Parkfriedhofs in Bottrop (!), Hans-Böckler-Straße, statt. Anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung.


Foto © Uwe Klein: Die „Gerlingwache“, zunächst Schutzbereich I, später Polizeiinspektion Mitte befand sich von 1970 bis 2006 an der Gerlingstraße 16. Die Stammdienststelle von Günter Schuchardt fast in seiner gesamten Dienstzeit.

Sonntag, 16. Juli 2017

Ski-Woche in Österreich

Die IPA Österreich/ Kärnten/ Verbindungsstelle Oberkärnten bietet an:
Ski-Woche vom 27. Januar – 3. Februar 2018 in Österreich? Hier findet ihr die Informationen:
http://www.ipa-ktn.at/ oder Mail an ewald.grollitsch@ipa.at
Preise je nach Hotel von 730 – 1060 Euro



Abschied vom „Historischen Gewissen der Düsseldorfer Polizei“


Viele Polizeikollegen, Familie und Freunde verabschiedeten sich am Freitag von Klaus Dönecke, der am 4. Juli ganz überraschend im Alter von nur 62 Jahren starb, kurz nach seiner Pensionierung. Der Polizist erforschte seit vielen Jahren die Nazi-Verbrechen des Reservepolizeibataillons 67. Am Ende der Trauerfeier fiel mir ein junges Paar auf. Es stand am Sarg, als fast alle Trauergäste schon gegangen waren. Beide schienen sehr ergriffen und weinten. Warum diese besondere Anteilnahme am Tod des Ex-Polizisten zeigt vielleicht ein Fernsehbeitrag in der Lokalzeit Düsseldorf des WDR, ausgestrahlt am 25.5.2016.


Donnerstag, 6. Juli 2017

Unser (mein) Freund ist tot



In den späten Abendstunden habe ich durch die Polizeiseelsorge erfahren, dass mein Düsseldorfer Polizeifreund Klaus Dönecke (61) gestern gestorben ist. Für mich ein Schock. Erst vor ein paar Wochen haben wir ihn mit einer kleinen Delegation der International Police Association (IPA) Essen besucht. Er ermöglichte uns eine Besichtigung der jüdischen Synagoge und Gemeinde in der Landeshauptstadt. Dort hatte er auch sein „neues“ Büro als Pensionär bezogen, das er uns voller Stolz zeigte, um weiterhin die Nazi-Verbrechen der Düsseldorfer und Essener Polizei zu erforschen, was er schon viele Jahre in seiner Dienstzeit getan hat. Klaus sah auf den ersten Blick mit seinem riesigen Schnauzbart mürrisch aus. Falsch gedacht. Er war ein netter Kerl, der, frei nach Herman van Veen, „seinen Mund auftut, der Gesten gegenüber kühl und brüllt, wenn's ihm danach zumut“. In ihm steckte ein feiner und freier Geist, der oft in Polizeikreisen belächelt, aber auch ob seiner hohen politischen Anerkennung beneidet wurde. Er war der erste Polizist, der in Uniform in der jüdischen Gedenkstätte „Yad Vashem“ in Israel auftreten durfte. Ich hätte ihm noch viele Jahre gegönnt, in Fortsetzung seines Lebenswerks und natürlich privat als Rentnerkollege mit seiner Familie.
Lieber Klaus, Deine polizeihistorische Leistung nimmt dir keiner mehr. Du wirst in guter Erinnerung bleiben. Mach' es gut mein Freund...

© uk-Foto: Das Foto von Klaus „schoss“ ich bei unserem letzten Treffen


Mittwoch, 28. Juni 2017

IPA versorgt Polizeistarter beim Essener Firmenlauf



Der Essener Firmenlauf gehört zu den bedeutesten Laufsport-Events im Ruhrgebiet. Rund 10.000 Läufer machen sich auf die 5 Kilometer lange Strecke vom Aalto-Theater aus in den Grugapark. Am Nachmittag gab es noch eine Unwetterwarnung über Essen. Aber dann konnte Entwarnung gegeben haben. Kurz nach 19.00 Uhr erfolgte der Startschuss. Die Essener Polizei hatte wie in jedem Jahr eine starke Mannschaft gemeldet. 110 (!) Läuferinnen und Läufer gingen an den Start. Nach dem Zieleinlauf wurden sie in der Jugendverkehrsschule von der International Police Association (IPA) und der Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit Getränken und Grillwürstchen versorgt. Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen schaute kurz vorbei. Tolle sportliche Veranstaltung.

Fotos © Uwe Klein

Oberbürgermeister Thomas Kufen (im weißen Hemd) am Versorgungsstand der IPA

Mittwoch, 7. Juni 2017

Polizeimuseum - Rundgang



Rund 5000 Exponate sind in der polizeihistorischen Sammlung der International Police Association Essen (IPA) zu besichtigen. Der Rundgang ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos.
Ort: Ehemalige Polizeischule an der Norbertstraße 165
Terminabsprachen: Heinz Zengeler - Telefon (0201) 714673

Fotos © Uwe Klein/ IPA Essen