Mittwoch, 24. Januar 2018

IPA Informationen

Liebe Nutzer,

dieser Blog wird eingestellt, Informationen über die International Police Association finden Sie unter www.ipa-essen.de


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Die türkische Regierung erkennt die IPA nicht mehr an



Was ist  nur in der Türkei los? Jetzt trifft es auch die Polizei. Die International Police Association (IPA) ist eine der größten Berufsorganisationen weltweit. Von A bis Z, von Andorra bis Zypern mit ihren rund 400.000 Mitgliedern in 62 Ländern. Gegründet wurde die IPA 1950 vom englischen Polizeibeamten Arthur Troop unter dem Motto: Dienen durch Freundschaft. Völkerverständigung steht ganz oben auf der Agenda. In Essen sind über 500 Polizistinnen und Polizisten Mitglied der IPA.
Und jetzt ereilt uns folgende Mitteilung: „Die IPA Deutschland weist ihre Mitglieder darauf hin, dass die IPA Sektion Türkei nicht mehr aktiv und von der Regierung anerkannt ist. Ferner empfehlen wir bei Reisen in die Türkei die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten und sich gegenüber den Behörden nicht als IPA Mitglied auszuweisen bzw. nach Unterstützung der lokalen Polizei zu ersuchen.“

Dienstag, 26. September 2017

Uwe Jacob - vom Essener Kriminalrat zum Kölner Polizeipräsident

Wie sich die Zeiten und das Aussehen eines Mannes ändern. Sie sehen den jungen Uwe Jacob als frischgebackenen Kriminalrat in Essen 1991 und den älteren Uwe Jacob als neuen Polizeipräsident von Köln. Zwischen den Aufnahmen liegen 26 Jahre. Seine berufliche Karriere ging stets steil bergauf, bis hin zum Chef des Landeskriminalamtes in Nordrhein-Westfalen. Und die neue Landesregierung setzte in diesem Jahr noch einen drauf. Der 61-Jährige wurde im Juli zum Polizeipräsident von Köln ernannt, der größten Stadt mit den meisten Polizisten in NRW. Er ist jetzt allerdings kein Polizeibeamter mehr, sondern als Polizeipräsident ein so genannter politischer Beamter, der auch ohne die Nennung von Gründen jederzeit wieder abgesetzt werden kann. Die Nähe zur International Police Association (IPA) hat der Polizeipräsident gleich mit der Übernahme der Schirmherrschaft der IPA-Verbindungsstelle Köln dokumentiert. Wir schicken aus alter Verbundenheit ein herzliches Glückauf ins Rheinland und wünschen Uwe Jacob immer ein gutes Händchen in seiner  neuen Aufgabe.

Zwischen den Fotos liegen 26 Jahre - Uwe Jacob 1991 und 2017  (Fotos: Polizei Essen/ Polizei Köln)

Donnerstag, 21. September 2017

Schwaben in Essen – IPA Esslingen besucht die „Grüne Hauptstadt Europas“



Was haben Essen und Esslingen gemeinsam?  Auf den ersten Blick die drei ersten Buchstaben im Städtenamen. Jetzt noch einiges mehr, nämlich eine Freundschaft der beiden Verbindungsstellen der International Police Association. 63 IPA-Freundinnen und -Freunde der Stadt am Neckar besucht zurzeit die „Grüne Hauptstadt Europas 2017“. Gestern kam die Reisegruppe in Essen an, heute begrüßte sie in der Beletage des Essener Rathauses Bürgermeister Franz-Josef Britz. In der 22. Etage hatten die Gäste bei strahlendem Wetter einen wunderbaren Blick über das Ruhrgebiet. Die Esslinger Reisegruppe erfuhr vom Bürgermeister eine Menge über die Metropole - von der Gründung durch die Äbtissinnen im 9.Jahrhundert, vom Aufstieg durch Kohle und Stahl, dem Strukturwandel bis hin zur diesjährigen „Grünen Hauptstadt Europas“. Da wurden natürlich einige Vorurteile abgebaut. Immer wieder war von den Gästen zu hören: „So landschaftlich reizvoll hätten wir uns das Ruhrgebiet nicht vorgestellt.“ Polizeidirektor Uwe Ganz hieß die Kolleginnen und Kollegen aus Baden-Württemberg im Namen des verhinderten Polizeipräsidenten Frank Richter in Essen willkommen. In den nächsten beiden Tagen stehen unter anderem Besichtigungen des Weltkulturerbes „Zeche Zollverein“ und einen Tag später des größten Binnenhafens Europas in Duisburg auf dem Programm.



Text/ © Uwe Klein



Polizeidirektor Uwe Ganz, Bürgermeister Franz-Josef Britz, Brigitte Harti (Organisation), Jürgen Bauer (IPA Essen), Helmut Wurster (IPA Esslingen), Rainer Wittka (IPA Essen) und eine Kollegin der IPA Esslingen

Polizeidirektor Uwe Ganz richtete die Grüße vom Polizeipräsidenten aus


 IPA Freunde unter sich - Helmut Wurster, Rainer Wittka und Uwe Klein – im Hintergrund der RWE Turm, das höchste Gebäude in Essen mit 127 Metern



Montag, 18. September 2017

IPA besucht den größten Militärflugplatz Europas


Die kleine holländische Grenzstadt Venlo mit ihren rund 1000.000 Einwohnern in der Provinz Limburg kennen die meisten NRW-Bewohner lediglich als Einkaufsstadt, früher gerne für Kaffe- und Zigarettenfahrten besucht. Dass in Kriegszeiten dort der größte Militärflugplatz Europas existierte, wissen die wenigsten. Jetzt besichtigte eine Gruppe der IPA-Verbindungsstelle Essen die Reste dieses riesigen Fliegerhorstes - so groß wie fast 2000 Fußballplätze.
Manfred Rehnen kennt das Gebiet wie seine Westentasche. Jahrelang hat er sich im Förderverein „Fliegerhorst Venlo“ engagiert. Der ehemalige Polizeibeamte (65) aus Kempen führte die Besuchergruppe durch das weitläufige Gebiet. Ein Drittel liegt auf deutscher, zwei Drittel auf niederländischer Seite.
Historischer Rückblick: Der Überfall auf das kleine Nachbarland begann im Mai 1940 mit dem Westfeldzug auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Schon fünf Monate später begannen die Militärs mit dem Bau des Flugplatzes, der schon im Februar 1941 seinen Betrieb für Kriegseinsätze mit Nachtjägern aufnahm. Der Bau wurde hauptsächlich durch niederländische Firmen und tausende von holländischen Arbeitern durchgeführt. Später kamen jüdische Häftlinge als KZ-Außenlager „Kamp Vught“ dazu.
Statistische Zahlen: 2000 Bedienste, davon 350 Niederländer, eine Werfthalle, 99 Flugzeughallen, davon 20 Wärmehallen, 37 unbeheizte Backsteinhallen und 42 Rundbogenhallen, 48 km Straßenlänge.
Der Fliegerhorst war aus der Luft kaum erkennbar. Selbst die Start- und Landebahnen wurden farblich den Jahreszeiten angepasst, die über 100 Gebäude mit Netzen oder als landwirtschaftliche Betriebe getarnt. Da standen auch schon mal Pappmaché-Kühe auf den Weiden. Die Nachtjäger der deutschen Luftwaffe starteten ihre gefährlichen Einsätze zunächst gegen die englischen und später amerikanischen Bomberverbände, die von England aus auf dem Flug ins Ruhrgebiet waren. Rund 600 Flugzeuge wurden abgeschossen. Dabei verloren 2500 Soldaten und Krieggefangene ihr Leben. Bei den risikoreichen Nachtangriffen starben weit über 100 Piloten der deutschen Luftwaffe.
Im Spätsommer 1944 wurde der Flugplatz von den „Alliierten“ bombardiert und schwer beschädigt, den größte Teil der Anlagen sprengte die Wehrmacht vor ihrem Abzug. Nach provisorischer Fertigstellung diente der Flugplatz der amerikanischen Luftwaffe für ihre Angriffe auf Nazi-Deutschland.
Vier Stunden streifte die IPA-Gruppe mit Manfred Rehnen durch das riesige Gelände, beeindruckende historische und eine Reise in einen Teil der dunkelsten deutschen Geschichte.(uk)


© Fotos: Uwe Klein




Kartenkunde - Manfred Kuhnen (zweiter von links) erläutert das riesige Ausmaß des Fliegerhorstes im deutsch-niederländischen Grenzgebiet


 Die Besuchergruppe auf einer der noch vorhandenen Rollbahnen, die drei Start- u. Landebahnen waren bis zu 100 Meterbreit



Vor dem Funkleitturm, der heute als Kletteranlage dient. Hier versah auch der verstorbenen Bundespräsident Walter Scheel als junger Offizier seinen Kriegsdienst

Diese Rundbogenhalle aus Stahlbeton überstand als einziger Hangar alle Sprengungen. Wie aus dem Nichts taucht das Stahlgerippe im Wald auf

Nur noch eine Ruine ist diese Wärmehalle. Es gab 49 davon. Die Flugzeuge konnten hier auch im Winter repariert und gewartet werden.


Sonntag, 17. September 2017

IPA beim Sport- und Spielfest im Franz-Sales-Haus

Am Samstag hieß es wieder auf dem Gelände des Franz-Sales-Hauses an der Steeler Straße 261: Sport, Spiel, Polizei. Die Bewohner dieser Einrichtung, Menschen mit geistigen, psychischen und mehrfachen Behinderungen, sind das dankbarste Publikum. Sie tanzen ungezwungen vor der Haupttribüne nach den heißen Rhythmen, sie freuen sich riesig, wenn sie mit den Trikes der „Blue Knights“ chauffiert werden oder sie lachen sich bei der Vorführung der Landesturnriege kaputt.  Echte Freunde der Polizei. Die war wieder mit zahlreichen Aktivitäten bei dem traditionellen Sport- und Spielfest im Stadtteil Huttrop vertreten - von der Verkehrssicherheitsberatung bis zu den Hundeführern. Auch die International Police Association (IPA) Essen präsentierte sich. Peter Kapitanek und Rainer Wittka (mit Tschako) zeigten sich in den hellgrünen Uniformen, die in den 1960er- und 1970er-Jahren von den Polizisten getragen wurden. Brigitte Gottschalk verteilte die IPA-Malbücher an Kinder.  Und seit vielen Jahren moderierte unser IPA-Freund Rainer Grebert und pensionierter Kollege gekonnt durch das Programm. Es war wie immer ein  erlebnisreicher Tag für die Bewohner und die Besucher des Sport- und Spielfest 2017.
Fotos © Uwe Klein





Donnerstag, 7. September 2017

Blick

Der Umzug der Polizeidienststellen aus der ehemaligen Polizeischule scheint beschlossen. Nur der Zeitpunkt steht noch nicht fest. Das hieße auch das Aus für unser IPA-Heim, Polizeimuseum und Wohnung. Der Blick vom Balkon unseres Heims aus auf die Rückseite des denkmalgeschützten Gebäudes auf die Kammblöcke ist immer ist immer wieder schön.
https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-KHB-20100428-0034



 (c) uk-Foto